
Streitbar, ehrlich , unentbehrlich...
In diesem Sinne haben wir uns für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Jahren stark gemacht. Mit fast 16 Prozent bei der letzten Wahl haben Sie unsere Position im Gemeinderat deutlich gestärkt.
Doch wir brauchen eine noch stärkere Unterstützung, dass auch in unserer Stadt millionenschwere Prestigeprojekte endlich der Vergangenheit angehören.
Ob Schlossbergbebauung oder Fußballstadion, sie werden die finanziellen Handlungsspielräume der Stadt in den kommenden Jahren gewaltig einengen.
Unsere Alternativvorschläge zu diesen Projekten wurden vom Oberbürgermeister und den anderen Fraktionen mehrheitlich niedergeschmettert.
Eine Politik der Maßlosigkeit hat zur weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise geführt.
Und auch in Heidenheim scheint die Sorge um das Wohl der Bevölkerung und die Zukunftssicherung der jungen Generation in den Hintergrund gerückt zu sein.
War es richtig, die GBH als florierendes Wohnbauunternehmen zu verkaufen? War es richtig den Schlossberg zu verbauen und einen intakten Naturraum nahe unserem Wahrzeichen zu zerstören?
War es richtig, dass sich die Stadt mit einem Millionenaufwand an einem privaten Hotel beteiligt?
War es richtig, eine Nobelhalle zu bauen, obwohl das bestehende Angebot den kulturellen und gesellschaftlichen Bedürfnissen in Heidenheim gerecht wird?
Weniger wäre mehr gewesen! Aus diesem Grunde haben wir in der Vergangenheit Investitionen unterstützt, die bei unseren Bürgern auf Zustimmung stoßen und gleichzeitig zukunftsfähig sind. Brenzpark, Konzerthaus und Lokschuppen sind zu beliebten Treffpunkten der Heidenheimer geworden. Einrichtungen zur Ganztagesbetreuung unserer Kinder sind richtig und wichtig.
Nach dem Motto global denken, lokal handeln kämpft unsere Fraktion seit Jahren um Maßnahmen zum Klimaschutz.
Was lange verlacht und als "grüne Spinnerei" abgetan wurde, gewinnt so langsam auch in Heidenheim an Bedeutung. Wir lassen nicht locker, wenn es um die erneuerbaren Energien, die energetische Sanierung von Gebäuden und umweltverträgliche Verkehrssysteme geht. Das sichert Arbeitsplätze in der Stadt, spart Folgekosten und garantiert auch unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt.
Wer immer noch Wälder abholzen will (Fuchssteige, Reutenen), Felder und Wiesen zu betonieren möchte (Westlicher Seeberg), der hat wirklich nicht die wichtigen Botschaften unserer Zeit verstanden, will sie nicht verstehen. Flächenfraß schafft weder neue Arbeitsplätze, noch stoppt er die rückläufige Bevölkerungsentwicklung unserer Stadt.
Deshalb machen wir uns für eine Innenentwicklung stark, die den Bestand saniert und erneuert. Hinsichtlich der Nutzung und der Bebauung muss das Ploucquet - Areal Vorbildfunktion für die Zukunft erhalten. Generationsübergreifendes Wohnen, Bildungshaus und Energieautarkie sind nur einige Stichworte die diese innenstadtnahe Siedlung einmal kennzeichnen sollen.
"Bäume sind die Seelen unserer Stadt" und denkmalgeschützte und erhaltenswerte Gebäude schaffen Verbundenheit und Vertrautheit. Gegen deren Zerstörung werden wir uns auch weiterhin zur Wehr setzen, wenn es richtig ist.
Offenlegung kommunaler Entscheidungsprozesse und Bürgerbeteiligung, sind uns wichtige Anliegen. "Der Gemeinderat ist die Vertretung der Bürger und das Hauptorgan der Gemeinde" - so steht es in der Gemeindeordnung. Wir sind uns dieser Bedeutung bewusst. Wir scheuen uns nicht in die "Oppositionsrolle" gegenüber dem Oberbürgermeister und den anderen "Abnickern" zu treten, wenn Verstand und Gewissen ein Handeln zum Wohle unserer Bürger erfordern.
Wir bitten Sie deshalb dringend: beteiligen Sie sich an der Kommunalwahl!
Setzen Sie diesmal alles auf eine Karte, nämlich die grüne.






